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Dekan Prof. Hofmeister überreicht Frau Prof. Duncan die Ehrendoktorurkunde
Dekan Prof. Hofmeister überreicht Frau Prof. Duncan die Ehrendoktorurkunde

Ehrenpromotion von Frau Prof. Dr. Ruth Duncan

September 2010

Frau Duncan hat die Ehrenpromotion zum Dr. rer. nat. h.c  vom Fachbereich 09 (Chemie, Pharmazie und Geowissenschaften) der Johannes Gutenberg-Universität für ihre interdisziplinären Arbeiten zum "rationalen Design von Polymeren Therapeutica (Pharmaka)" erhalten, einem Thema, das Chemie, Biologie, Pharmazie und Medizin verbindet. Es ist dies erst die zweite Ehrenpromotion im Fachbereich seit den 70er Jahren.

Frau Duncan ist Mainz verbunden. Sie kam in den späten 70er Jahren als englische Doktorandin nach Mainz um mit Prof. Ringsdorf (Makromol. Chemie, Mainz) zu kooperieren. Sie hat seine Ideen zur Nutzung von Polymeren als Carrier für Pharmaka – speziell zur Bekämpfung von Tumoren - aufgegriffen und zwei polymere Therapeutica bis in die Klinische Prüfung begleitet. Ihr Werk ist in mehr als 200 Publikationen zusammengefasst und sie wurde knapp 7000 mal zitiert. Seit Ende ihrer Tätigkeit als „Professor of Cell Biology and Drug Delivery” an der “Welsh School of Pharmacy”, Cardiff University (Großbritannien) ist sie in verschiedenen Kommissionen der Europäischen Union und der “European Science Foundation” tätig und begleitet die mögliche Zulassung von Polymer-basierten Pharmaka.Die Ehrenpromotion von Frau Duncan steht im Zusammenhang mit dem Mainzer Forschungsschwerpunkt SAMT, der es sich zum Ziel gesetzt hat Forschungsaktivitäten im Grenzbereich von Naturwissenschaften und Medizin mit Hinblick auf  den Transport von Pharmaka zu fördern.

Interdisziplinäre Forschung in diesem Bereich wird auch im Rahmen des Max-Planck Graduate Centers mit der Johannes Gutenberg-Universität (MPGC) gefördert. Frau Duncan hat deshalb für die Doktoranden des MPGC ein Diskussionsseminar für zum Thema: „Developing Nanomedicines from Idea to Clinical Use from Polymer Chemistry to Patients“ angeboten, das von 80 jungen Forscherinnen und Forschern gerne angenommen wurde. Hierbei stand sie für fachlichen Austausch und fruchtbare Diskussionen zur Verfügung.

 
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